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Trauma, Gewalt
& Missbrauch verarbeiten

Traumatische Erfahrungen können tiefe Spuren hinterlassen — im Fühlen, im Denken und im Körper. Traumatherapie schafft einen sicheren Rahmen, in dem Verarbeitung möglich wird und Sie Stück für Stück Ihre innere Sicherheit zurückgewinnen.

Was ist ein Trauma?

Ein psychisches Trauma entsteht, wenn ein Mensch ein Ereignis erlebt, das seine Bewältigungsfähigkeiten übersteigt und mit intensiver Angst, Hilflosigkeit oder Entsetzen einhergeht. Das Erleben wird nicht wie gewöhnliche Erinnerungen verarbeitet, sondern bleibt als fragmentierte, oft überwältigende Erfahrung gespeichert.

Traumatische Erfahrungen umfassen unter anderem körperliche und sexualisierte Gewalt, Missbrauch und Vernachlässigung in der Kindheit, Unfälle, Naturkatastrophen, Kriegserfahrungen oder den plötzlichen Verlust nahestehender Menschen. Auch emotionale Gewalt, Mobbing oder wiederholte Grenzüberschreitungen können traumatisierend wirken — besonders wenn sie in der Kindheit oder durch Vertrauenspersonen geschehen.

Mögliche Folgen

Komplexe Traumafolgestörungen

Wenn traumatische Erfahrungen wiederholt und über einen längeren Zeitraum stattfinden — insbesondere in der Kindheit —, können sich komplexe Traumafolgestörungen entwickeln. Diese betreffen nicht nur einzelne Symptome, sondern das gesamte Erleben von sich selbst, die Fähigkeit zur Emotionsregulation und die Gestaltung zwischenmenschlicher Beziehungen.

Die gute Nachricht: Auch komplexe Traumafolgen sind behandelbar. Mit spezialisierten Verfahren und einer tragfähigen therapeutischen Beziehung sind Veränderung und spürbare Linderung möglich.

Wann sollten Sie sich Unterstützung suchen?

Nicht jede belastende Erfahrung führt zu einer behandlungsbedürftigen Traumafolgestörung — viele Menschen verarbeiten Schweres aus eigener Kraft. Professionelle Hilfe ist sinnvoll, wenn Sie Wochen nach dem Ereignis noch unter Flashbacks, Albträumen, innerer Anspannung, Schreckhaftigkeit oder Vermeidung leiden und Ihr Alltag dadurch eingeschränkt ist.

Bei akuter innerer Not, Selbstverletzungs- oder Suizidgedanken wenden Sie sich bitte umgehend an den ärztlichen Bereitschaftsdienst 116 117, im Notfall an die 112 oder an die Telefonseelsorge unter 0800 111 0 111.

Mein therapeutischer Ansatz

In der Traumatherapie ist ein phasenorientiertes Vorgehen essenziell: Sicherheit und Stabilisierung stehen immer an erster Stelle. Erst wenn ein ausreichendes Maß an innerer Stabilität erreicht ist, beginnt die behutsame Verarbeitung der traumatischen Erfahrungen. Meine Methoden umfassen:

Häufige Fragen zur Traumatherapie

Muss ich in der Therapie alle Details des Traumas schildern?

Nein. In der Traumatherapie steht Sicherheit an erster Stelle. Eine Konfrontation mit den belastenden Erinnerungen erfolgt erst nach ausreichender Stabilisierung, behutsam und nie gegen Ihren Willen.

Was ist EMDR und wie hilft es bei Trauma?

EMDR nutzt geführte Augenbewegungen, um belastende Erinnerungen neu zu verarbeiten. Es gilt als hochwirksame, wissenschaftlich anerkannte Methode in der Behandlung von Traumafolgen.

Sind auch komplexe Traumafolgen behandelbar?

Ja. Auch wenn traumatische Erfahrungen wiederholt und früh stattgefunden haben, sind Veränderung und spürbare Linderung mit spezialisierten Verfahren und einer tragfähigen therapeutischen Beziehung möglich.

Wie lange dauert eine Traumatherapie?

Das hängt von Art und Schwere der Traumatisierung ab. Einzelne Belastungen lassen sich oft in kürzerer Zeit bearbeiten, komplexe Traumafolgen brauchen meist eine längere, phasenorientierte Behandlung.

Werden die Kosten übernommen?

Als Privatpraxis stelle ich Ihnen die Behandlung direkt in Rechnung. Diese Rechnung können Sie je nach Versicherung bei einer privaten Krankenversicherung oder über das Kostenerstattungsverfahren bei einer gesetzlichen Kasse zur Erstattung einreichen; als Selbstzahler tragen Sie die Kosten selbst. Mehr dazu im Abschnitt Kostenerstattung.

Sie möchten einen Termin vereinbaren? Ich freue mich auf Ihre Anfrage – der erste Schritt ist oft der wichtigste.

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